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Das Rychenberg hebt ab

Als eines der alljährlichen Projekte an der Kanti Rychenberg haben sich viele Schülerinnen und Schüler dafür beworben, einen Wetterballon in die Höhe steigen zu lassen. Ziel war es, eine gewisse Vorbereitung für die Maturarbeit zu leisten und Bilder unserer blauen Erde zu machen. Hier berichtet die Projektgruppe 2026 über ihren erfolgreiche Stratosphären-Flug.



Wir bildeten Gruppen, um die verschiedenen Aufgaben möglichst effizient zu erledigen. Die drei Gruppen waren Planung, Bau und Material. Die Gruppe Planung hat sich ausserdem in verschiedene Untergruppen aufgeteilt. Diese waren Rechtliches, Kosten und sonstige organisatorische Aspekte. Starterlaubnis und Startort waren Aufgabenbereich der Gruppe für Rechtliches. Die Gruppe Kosten hat sich um die Finanzierung und die Kostenabdeckung des Projektes gekümmert. Im Zuge dessen wurde auch die EMW angeschrieben, die ihre Unterstützung zusagte. Die Bau-Gruppe hat sich, logischerweise, mit dem Bau der ganzen Angelegenheit beschäftigt. Zum Abschluss klärte die Material-Gruppe, was benötigt wird.


Der Termin für den Start war eine kleine Hürde, da wir sehr spontan auf das Wetter reagieren mussten und nur an prüfungsfreien Tagen starten durften. Wir trafen uns am Dienstag gegen halb neun an unserem Startort, dem Flugplatz Hegmatten. Nachdem wir den Ballon mit höchster Sorgfalt ausgepackt und mit Helium, das wir von Linde-Gas gesponsort bekamen, befüllt hatten, befestigten wir noch die letzten Kameras, Sensoren und Akkus in unserer Flugkapsel mit Klebeband, das uns von Hasler zur Verfügung gestellt wurde.


Der Ballon war fast drei Stunden unterwegs und erreichte eine Höhe von 37 241 Metern, wo er Temperaturen von -50.1°C und einem Druck von nur 370 Pa ausgesetzt war.


Diagramm 1: Aussen- und Innentemperatur zur jeweiligen Zeit Diagramm 2: Aussendruck zur jeweiligen Zeit

Unser Ballon startete am Flugplatz Hegmatten, der zwischen Wiesendangen und Hegi liegt. Der Landeort war eine Weide in Bütschwil, SG, die zufälligerweise zur Landezeit Kühe hatte. Wie Sie sehen, waren wir nicht als einzige am Ballon interessiert:


Der Ballon flog über das Zürcher Oberland. Der Flugverlauf des Ballons ist auf dem Bild ersichtlich. Die einzelnen Punkte sind die Stellen, an denen der Ballon seinen GPS-Standort in regelmässigen Abständen sandte.


Auf dieser Website erfahren Sie mehr über unser Projekt: https://stratospharenflug-krw-1.jimdosite.com/

Ausserdem haben wir ein Instagram-Profil namens stratospharenflug.krw.ch


Beweis, dass unsere Erde rund ist. Bild geschossen von einer der mitgeführten Kameras.
Beweis, dass unsere Erde rund ist. Bild geschossen von einer der mitgeführten Kameras.

 
 
 

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